Der Fang meines Lebens – Über 31 kg pure Kraft!

Blogbeitrag Maximilian Schulze

Hallo zusammen,

ich bin Maximilian Schulze und noch recht neu im P.R. Baits Team. Umso mehr freut es mich, heute meine erste richtig besondere Story mit euch teilen zu dürfen.

Ich möchte euch von einem Erlebnis erzählen, das ich so schnell nicht vergessen werde – die Geschichte, wie ich einen der größten Fische meines Lebens fangen durfte. Ein Moment voller Spannung, Adrenalin und purer Freude, der mir noch lange im Kopf bleiben wird…

Der Entschluss ans Wasser zu gehen

Es war Ende März. Die Temperaturen waren alles andere als einladend, und auch die Wettervorhersage versprach nichts Gutes. Trotzdem war für mich klar: Ich muss ans Wasser. Obwohl die Bedingungen schwierig waren und ich nicht einmal sicher war, ob ich überhaupt einen Fisch fangen würde, ließ ich mich nicht aufhalten.

Die Taktik

Ich entschied mich bewusst für eine eher unauffällige Angelei mit kleinen Hakenködern. Zum Einsatz kam ein 16 mm Hookbait mit einem pinken Maiskorn als visueller Reiz oben drauf. Mein Vertrauen lag dabei auf einem einfachen, aber bewährten Setup: einem D-Rig aus Fluorocarbon (20 lb), das ich schon seit Jahren fische und das mich noch nie im Stich gelassen hat – perfekt für Gewässer ohne große Hindernisse.

Auch beim Futter hielt ich es simpel, aber effektiv. Ich setzte auf Groundbait zur Aktivierung, ein Liquid für zusätzliche Attraktivität sowie Boilies in 16 mm und 20 mm. Daraus entstand ein aktiver Futterplatz, den ich mit dem Futterboot punktgenau anlegen konnte. Pro Rute fütterte ich etwa ein halbes Kilo – nicht zu viel, aber genau richtig für die vorhandene Fischdichte bei rund 10 Grad Wassertemperatur.

Die ersten Stunden

Zunächst passierte lange nichts. Rund 10 Stunden lagen die Ruten still, bis endlich der erste Biss kam. Es war zwar nur ein kleiner Fisch, aber immerhin ein Zeichen, dass der Plan funktioniert. Kurz darauf folgten weitere Bisse. Zwar keine großen Fische, aber der Platz lief konstant. Insgesamt wiederholte sich das Ganze etwa fünfmal. Dann traf ich eine bewusste Entscheidung: Ich ließ die Ruten über Nacht draußen, um möglichst wenig Unruhe zu verursachen.

Der entscheidende Moment

Am nächsten Morgen, gegen halb neun, kontrollierte ich den Platz erneut. Auf dem Echolot war deutlich Aktivität zu erkennen – richtig Leben auf dem Futterplatz. Also legte ich eine Rute etwa 10 Meter abseits, nur leicht gefüttert mit drei bis vier Boilies, um gezielt einen größeren Fisch abzufangen. Die Taktik ging schneller auf als gedacht. Während ich gerade dabei war, mir mein verspätetes Frühstück zu machen, lief plötzlich die linke Rute los.

Der Drill meines Lebens

Schon beim ersten Kontakt war klar: Das ist kein gewöhnlicher Fisch. Unglaublich schwer, brutal kampfstark – der Drill zog sich in die Länge. Immer wieder zog der Fisch Richtung Uferkante und nutzte sein Gewicht voll aus. Mehrmals dachte ich, ich verliere ihn, doch ich blieb ruhig und konzentriert. Nach etwa zehn Minuten kam er langsam hoch. Dann war es soweit: Ich konnte ihn sicher über den Kescher führen.

Der Fang

Als ich in den Kescher blickte, war mir sofort klar: Das ist ein Ausnahmefisch. Einer der größten Fische des Sees – mit einem Gewicht von über 31 kg. Ein Moment, den man kaum in Worte fassen kann.

Danach

Nachdem ich den Fisch versorgt hatte, rief ich sofort meinen besten Kumpel an. Er musste einfach dabei sein, um diesen besonderen Fang festzuhalten und mir zu helfen, den Fisch so schonend wie möglich zu behandeln. Nach ein paar Fotos durfte dieser Traum-Schuppenkarpfen wieder zurück in sein Element.

Fazit

Diese Session hat mir einmal mehr gezeigt: Auch unter schwierigen Bedingungen kann sich Durchhaltevermögen auszahlen. Manchmal braucht es nur Vertrauen in die eigene Taktik – und den Mut, dran zu bleiben.

Das war meine Story von diesem unglaublichen Fang – ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.

Euer Maxi